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Die Cannabis: Wie nützlich ist sie wirklich? Wissenswertes

Die Cannabis: Wie nützlich ist sie wirklich?

Die Cannabis: Wie nützlich ist sie wirklich? Bild oben pixabay.com, herbalhemp
Hinter der Cannabispflanze verbergen sich viele verschiedene Namen! Marihuana, Hanf, Grad, Weed oder auch Haschisch. Doch gemeint ist letztlich immer das Gleiche! In vielen Kulturen gilt die Cannabis als eine Heilpflanze, dessen Kräfte schon seit vielen tausend Jahren bekannt ist und seitdem auch genutzt wird. Im Ursprung stammt sie aus Zentralasien und eroberte von dort die ganze Welt. Nicht nur als Rauschmittel ist Cannabis weit verbreitet. Auch in der Medizin sowie bei der Herstellung von Textilien oder Seilen wird häufig Hanf genutzt.

Während Cannabis lange Zeit als Einstiegsdroge bezeichnet wurde, entdeckt die Wissenschaft seit einigen Jahren die medizinischen Vorteile wieder. So ist es nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Länder für eine Legalisierung von Cannabis aussprechen. In Österreich ist der reine Besitz und das Aufziehen einer Hanfpflanze nicht strafbar, sofern der Hanf im sogenannten EU-Sortenkatalog aufgelistet ist. Dort finden sich alle THC-freien Sorten, deren THC Gehalt nicht größer als 0,3% ist. Aus diesem Nutzhanf lassen sich legale Cannabis Erzeugnisse herstellen. Darüber hinaus gilt, dass alle Produkte mit einem höheren THC-Gehalt unter das Suchtmittelgesetz fallen und illegal sind. Entsprechend gesetzlicher Regelungen ist die Erzeugung, der Erwerb, der Besitz, die Überlassung, die Verschaffung, die Ein- und Ausfuhr sowie die Bewerbung verboten (gilt bereits für geringen Mengen (z. B. für die Tagesdosis für den Eigenverbrauch). Daher dürfen sie nur unter ganz bestimmten Voraussetzung mit einer ärztlichen Verordnung bezogen werden.

Vor allem bei Menschen mit chronischen Schmerzen, die eine Alternative zu einer dauerhaften Einnahme von Schmerzmitteln suchen, finden diese in der Einnahme von Cannabidiol (CBD) oder THC (Tetrahydrocannabinol), dass beides aus der Cannabispflanze gewonnen wird. CBD ist ein natürlicher Cannabis-Wirkstoff – ein sogenanntes Cannabinoid. Es wird aus dem weiblichen Hanf der Sorte Cannabis sativa oder Cannabis indica gewonnen und ist nach dem THC der Hanfwirkstoff mit der zweithöchsten Konzentration. Männliche Hanfpflanzen weisen keine hohen Mengen an CBD auf. Wie alle anderen Cannabinoide liegt Cannabidiol in der Hanfpflanze überwiegend als Säure vor und wird als inaktiver Inhaltsstoff angesehen.

Aktuelle Forschungsergebnisse belegen sehr beeindruckend die erfolgreiche Wirkung von CBD bzw. THC, die neben der Linderung von Schmerzen auch entzündungshemmend und krampflösend wirken. Sie können dazu beitragen, dass das Leben für Menschen mit Dauerschmerzen (z. B. bei Krebserkrankungen, multipler Sklerose oder Arthritis) dadurch wieder an Qualität gewinnt.

Lässt sich Cannabis auch selbst anbauen?

Alles beginnt mit der Auswahl eines hoch qualitativen Samens, den man sich mit großer Sorgfalt bei einem kompetenten und zuverlässigen Händler besorgen sollte. Damit ist gewährleistet, dass es sich um widerstandsfähige Samen handelt, die bei einer konstanten Temperatur an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahrt wurden. Neben diesen Kriterien erfüllen die Samen von Royal Queen Seeds weitere Qualitätsmerkmale. Vor allem das robuste und widerstandsfähige Wachstum, eine hervorragende Qualität beim Ertrag sowie bei den Wirkstoffen selbst spielen weitere große Rollen und lassen beim Züchter keinen Frust aufkommen. Mehr Informationen über Royal Queen Seeds finden Sie hier.

Wie verläuft das Wachstum der Pflanze?

In der Hülle des Samens liegt eine winzige dehydrierte Pflanze, die aus Wurzel, Stiel und Blättern besteht. Sobald Feuchtigkeit und Wärme hinzukommen, beginnt die Keimphase. Der Wachstumszyklus setzt sich nun immer weiter fort, so dass bereits nach wenigen Tagen ein Sämling gewachsen ist. In den nächsten 3-6 Wochen entwickelt sich die Pflanze stetig weiter. Je nach Sorte des Samens sowie der jeweiligen Umweltbedingungen kann dies unterschiedlich lange dauern. In dieser Phase sollten Sie sehr sorgsam auf die Pflanzen achten, prinzipiell lassen sich die Pflanzen aber sowie im Freien wie auch „indoor“ heranzüchten.

Sobald sich die ersten Blüten zeigen, ist es bis zur Ernte der Pflanzen nicht mehr lange. Hier lassen sich die Tage bis zur Ernte buchstäblich zählen. Ist eine Blühphase von beispielsweise 6 Wochen angegeben, kann man auch nach 42 Tagen nach Beginn der Blüte mit der Ernte beginnen. Ein Blick auf den Blütenstempel verrät, ob die Knospen richtig ausgereift sind, hier gilt die Regel, dass ¾ der Knospe bräunlich gefärbt sein sollten. Der anschließende Trockenvorgang der Knospen dauert ca. 1 Woche, der Konsum sollte jedoch frühestens ab dem 20. Tag stattfinden.


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